5:2-Sieg im Viertelfinal-Hinspiel

GC Frauenfussball gewinnt das Play-off Viertelfinal-Hinspiel auswärts in Luzern mit 5:2. Nach dem frühen Führungstreffer durch Laura Walker (2.), drehte der FC Luzern die Partie bis zur 13. Minute zu seinen Gunsten. Bis zur Pause gelang es den Gästen aus Zürich durch die Tore von Celina Tenini (23.), Aurélie Csillag (36.) und Marilena Widmer (42.) das Resultat wieder zu korrigieren. Widmer durfte sich nach dem Tor zum 5:2 (60.) als einzige Doppeltorschützin an diesem Samstagabend feiern lassen.

Mit einer Woche Vorbereitungszeit nach dem Cupfinal führte die Reise zum Start der Play-offs nach Luzern. Vorerst hiess es jedoch warten. Auf das vorangehende U21-Spiel wurden satte 10 Minuten Nachspielzeit draufgelegt. In der Schlusssekunde machten die Luzerner Nachwuchskicker mit dem 4:2 den Deckel drauf. Mit genau dem gleichen Resultat gingen auch die beiden bisherigen AWSL-Duelle an GC Frauenfussball. Vorneweggenommen, es stand auch im dritten Vergleich zwischen GC und Luzern rund 18 Minuten lang 4:2. Der Start glückte den Zürcherinnen nach Mass. Bereits nach 110 Sekunden zappelte der Ball im Netz, Laura Walker lenkte den Eckball von Ella Ljustina zum 1:0 in die Maschen. Die GC-Kapitänin stand auch in der nächsten Szene nur vier Minuten später im anderen Strafraum im Fokus. Nach einem sauberen Tackling von Walker gegen Sina Cavelti zeigte der Unparteiische auf den Penaltypunkt, wo er genau ein Foulspiel ausgemacht hatte, bleibt sein Geheimnis. Chiara Messerli verwandelte den Penalty zum 1:1 (7.). Keine fünf Minuten später wieder ein umstrittener Entscheid, diesmal ging es «nur» um einen Einwurf. Auch hier bekam Luzern den Vorzug. Die unmittelbar folgende Flanke landete zwar im Niemandsland, durch das Marta Cazalla als erste am Ball, allerdings den Pass zu ungenau hinten herausspielte, kam Fiona Hubler einen Schritt zu spät, ein Freistoss die logische Folge. Dieser wurde dann mit einer einstudierten Variante ausgeführt und mit dem Tor zum 2:1 von Elena Mühlemann vollendet. Schlag auf Schlag ging es weiter. In der 23. Minute verwertete Celina Tenini die Hereingabe von Aurélie Csillag zum 2:2. Fünf Minuten später liess Marilena Widmer Sabina Jackson im Strafraum aussteigen, die Luzernerin zog der GC-Mittelfeldspielerin im Vorbeigehen unabsichtlich das Bein weg. Auf einen Pfiff warteten die Gäste vergebens. In der 36. Minute konnten die Grasshoppers dann endlich wieder in Führung gehen. Aurélie Csillag, von Fiona Hubler lanciert, markierte das 3:2. Kurz vor der Pause zauberte Marilena Widmer dann die Kugel aus rund 35 Metern gar noch zum 4:2 ins Netz (42.).

Nach den insgesamt sechs Toren in der ersten Halbzeit, war Widmer dann im zweiten Durchgang die einzige Torschützin. Nach einer Stunde wurde sie von Ella Ljustina durch die Mitte lanciert und musste, nachdem sie die FCL-Keeperin umspielt hatte, nur noch einschieben. Der Spielstand von 5:2 blieb in der hart umkämpften Partie auf dem neu verlegten Hubelmatt-Rasen bis zum Schluss bestehen.

Am kommenden Samstag treffen die beiden Teams im Rückspiel im GC/Campus erneut aufeinander. Damit genügend Puffer zum vorangehenden U21-Spiel vorhanden ist, wird der Anpfiff erst um 19 Uhr erfolgen.

Presseschau:
SRF: GC feiert hohen Sieg im Hinspiel (Video-Highlights mit Stimmen zum Spiel)
Regiofussball.ch: Zum Beitrag
Luzerner Zeitung: Zum Beitrag

Fiona Hubler (links) lieferte den Assist zum 3:2.

Telegramm:

FC Luzern – GC Frauenfussball 2:5 (2:4)
TVL5 Hubelmatt, Luzern. 300 Zuschauer.
SR: Monteiro, Samuel. SRA1: Vërshefeci, Valdet. SRA2: Corsaro, Diego.
Tore: 2. Walker 0:1, 7. Messerli (Penalty) 1:1, 13. Mühlemann 2:1, 23. Tenini 2:2, 36. Csillag 2:3, 42. Widmer 2:4, 60. Widmer 2:5.

FC Luzern: van Weezenbeek; Sager (71. Klotz), Ruf, Häring, Brülhart; Jackson, Müller (83. Scherrer), Mühlemann (71. Remund); Messerli, Cavelti (63. Bienz), Wyser (63. Furger).
Ersatz: Romero; Jost.
Nicht im Aufgebot: Kenel, Laich, Villena y Scheffler (alle U19), Konzett (krank), Graf, Vogl, von Känel.

GC Frauenfussball: Rutishauser; Blöchlinger (55. Buzás), Walker, Cazalla, Steinmann (76. Meroni); Ljustina, Lempérière, Widmer; Tenini (55. Markovic), Csillag (76. Predanič), Hubler (55. Pápai).
Ersatz: Furrer; Hofer.
Nicht im Aufgebot: Gut, Kaufmann, Studer, Wienerroither (alle verletzt/rekonvaleszent), Kadriu (U19).

Verwarnungen: 29. Sager (Foul), 56. Csillag (Foul), 78. Messerli (Foul), 91. Pápai (Unsportlichkeit), 93. Widmer (Foul), 94. Ruf (Foul).
Bemerkungen: -.

(rfr)

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