Knappe Niederlage im Halbfinal-Hinspiel

Im Hinspiel der Play-off-Halbfinals unterliegt GC Frauenfussball den FC Zürich Frauen im GC/Campus knapp mit 0:1. Den goldenen Treffer erzielte Naomi Mégroz in der 40. Minute. Emőke Pápai und Ella Ljustina trafen auf Seiten der Grasshoppers nur die Latte bzw. den Pfosten.

Einen Tag nachdem sich auch die Vereinsvertreter der beiden obersten Männer-Ligen für einen Play-off-Modus entschieden haben, ging es in der AXA Women’s Super League mit den Play-off-Halbfinals weiter. Doch bevor der Ball im vierten Zürcher Derby der Saison ins Rollen gebracht wurde, gab es auf GC-Seiten weniger schöne Nachrichten. Unter der Woche verletzte sich nun leider auch noch Nina Predanič schwer am Knie. Wir wünschen an dieser Stelle auch Nina gute Besserung. In Zukunft ganz verzichten muss GC Frauenfussball auf gleich sieben Spielerinnen. Neben Cheftrainerin Theresa Merk, welche zu den SC Freiburg Frauen wechseln wird, wurden an diesem Samstag auch Malin Gut, Nicole Studer, Nadja Furrer, Celina Tenini, Fiona Hubler, Laura Walker und Sarah Steinmann offiziell verabschiedet (anm. die mediale Würdigung ihrer Leistungen folgt wie gewohnt erst nach der Saison).

In der ersten Viertelstunde schienen dann die FCZ Frauen fast gleich geschockt vom Aderlass wie die GC-Fans. Das Heimteam verzeichnete jedenfalls in dieser Zeitspanne gleich drei Abschlussmöglichkeiten innerhalb des Strafraums. Die Gäste verzeichneten ihren ersten Abschluss erst in der 18. Minute, dieser landete jedoch im Acker der Nachbarschaft. Nach einem Abschluss von Ella Ljustina aus 16 Metern in der 25. Minute, waren es in der Folge die FCZ Frauen welche mehr Offensivaktionen verzeichneten. In der 40. Minute war dann der erste Treffer Tatsache. Die Hereingabe von Riana Fischer wurde von Fabienne Humm in der Mitte knapp verpasst, am hinteren Pfosten kam allerdings auch noch Naomi Mégroz angerauscht. Der ehemaligen GC-Juniorin gelang es den Ball zum 1:0 über die Linie zu drücken. Keine vier Minuten später hatte die von der Gelb-Sperre zurückgekehrte Aurélie Csillag den Ausgleich auf dem Fuss. Keeperin Livia Peng blockte den Schuss jedoch ab.

Bei der ersten Torchance in der zweiten Halbzeit rettete dann die Latte für Peng, den Schuss hatte Emőke Pápai abgegeben (54.). Die Gäste verzeichneten ihre beste Torchance im zweiten Durchgang nach einem zu kurz geratenen Rückpass (61.). Da auch der von Ella Ljustina an den Pfosten gezirkelte Eckball nur an den Pfosten prallte, blieb es beim knappsten aller möglichen Resultate. Somit gab es nach der 0:1-Niederlage nur zwei erfreuliche Dinge. Einerseits ist im Rückspiel noch alles möglich und Yllka Kadriu konnte nach langer Verletzungspause und einigen Teileinsätzen in der U19, erstmals wieder Spielminuten in der AWSL absolvieren.

Das Rückspiel findet am kommenden Samstag, 28. Mai 2022, um 20.15 Uhr, auf der Sportanlage Heerenschürli statt.

Viel fehlte nicht zum Ausgleich (im Bild der Pfostenschuss von Ella Ljustina).

Yllka Kadriu (links) sorgte nach 14 Monaten Absenz erstmals wieder für Torgefahr in der AWSL.

Presseschau:
SRF: Zum Beitrag (Video-Highlights)
AWSL.ch: Highlights mit Stimmen zum Spiel
Blick: Zum Beitrag

Telegramm:

GC Frauenfussball – FC Zürich Frauen 0:1 (0:1)
GC/Campus, Niederhasli. 250 Zuschauer.
SR: Berli, Robin. SRA1: Hocaoglu, Koray. SRA2: Kayikcilar, Hasan.
Tor: 40. Mégroz 0:1.

GC Frauenfussball: Studer; Blöchlinger, Walker, Cazalla, Steinmann; Ljustina, Lempérière, Widmer (84. Hofer); Tenini (84. Meroni), Csillag (55. Markovic), Pápai (84. Kadriu).
Ersatz: Furrer; Buzás.
Nicht im Aufgebot: Hubler (gesperrt), Gut, Kaufmann, Predanič, Wienerroither (alle verletzt/rekonvaleszent), Rutishauser.

FCZ Frauen: Peng; Riesen, Kiwic, Stierli, Fischer (89. Regazzoni); Höbinger, Piubel, M. Moser (89. R. Moser); Mégroz (64. Dubs), Humm (80. Andrade), Terchoun (80. Vetterlein).
Ersatz: Bollmann; Enz.
Nicht im Aufgebot: Benz, Bruderer, Flury, Matsushita, O’Neill, Piperata, Ramseier, Wulff.

Verwarnungen: -.
Bemerkungen: 54. Lattenschuss Pápai. 87. Corner von Ljustina an den Pfosten. Spiel auf Kunstrasen.

(rfr)

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