Saison 21/22 endet im Halbfinal

Auch im Rückspiel des Play-off Halbfinals gelingt dem GC Frauenfussball kein Torerfolg. Die FC Zürich Frauen ihrerseits nutzten die sich bietenden Möglichkeiten und ziehen mit einem 3:0-Sieg in den Play-off Final ein. Für die Grasshoppers ist die Saison beendet.

Samstag, 28. Mai 2022, 20.15 Uhr, Play-off Halbfinal Rückspiel, TV-Spiel, Spielort Sportanlage Heerenschürli. Richtig gelesen, gespielt wurde auf der städtischen Sportanlage im Norden Zürichs, deren Hauptplatz allerdings nicht einmal auf Stadtzürcher Boden liegt. Das Stadion Letzigrund war aufgrund von Konzert-Aufbauarbeiten bereits belegt. Dem TV-Publikum wurde somit der echte Liga-Alltag in die Stube geliefert, Familie, Freunde und das weitere Publikum vor Ort waren dadurch allerdings ohne Tartanbahn hautnah mit dabei.

Mit von der Partie waren bei Anpfiff die gleichen 22 Spielerinnen wie eine Woche zuvor im GC/Campus. Der Auftrag für die Elf von Theresa Merk war sonnenklar, den 0:1-Rückstand aus dem Hinspiel aufzuholen. Bereits in der 2. Minute bot sich auch schon die erste Gelegenheit dazu, Livia Peng parierte jedoch den Abschluss von Emőke Pápai. Nach einer Viertelstunde stand die FCZ-Keeperin weit vor ihrem Kasten, um einen Einwurf ihrer Mitspielerin entgegenzunehmen, das Heimteam machte die Rechnung allerdings ohne Aurélie Csillag, welche den beiden den Ball abluchste und an Peng vorbeispitzelte. Letztlich rollte der Ball dann doch rund fünf Meter am Tor vorbei. Die Richtung stimmte, auch wenn die FC Zürich Frauen mit einem Distanzschuss ihr Glück ebenfalls suchten (18.), waren es die Grasshoppers in Person von Ella Ljustina mit einem auf den ersten Pfosten gezogenen Freistoss (21.) und Sarah Steinmann mit einem Schuss aus rund 40 Metern an die Latte (23.), welche näher am Führungstor lagen. In der 33. Minute lockte das Heimteam die Gäste regelrecht aus der Deckung. Der schnelle FCZ-Konter wurde von Meriame Terchoun mit dem 1:0 abgeschlossen.

Mit diesem Resultat wurde die Aufgabe zwar noch etwas schwieriger, aber noch immer war alles möglich. Nach Wiederanpfiff waren keine vier Minuten gespielt, da jubelten allerdings bereits die FCZ Frauen wieder. Turbine Potsdam-Leihspielerin Marie Höbinger erhöhte auf 2:0. Kurz darauf liess der Unparteiische dann nach dem Foul von Marta Cazalla an Naomi Mégroz Gnade vor Recht walten und zeigte der Spanierin nur den gelben Karton. Viel Distanz zum Tor war da genauso wenig, wie eine Mitspielerin, die noch hätte eingreifen können. Den fälligen Freistoss aus 17 Metern von Riana Fischer parierte Nicole Studer. Das Eingreifen der GC-Keeperin brauchte es dann auch fünf Minuten später beim Abschluss von Naomi Mégroz nach einem Eckball. Kurz darauf folgte gleich nochmals ein FCZ-Eckball. Diesmal gelang es Rahel Kiwic zum 3:0 einzunicken. Nach diversen Wechseln auf beiden Seiten, kamen die Hopperinnen gleich zu drei Möglichkeiten in kurzer Zeit. Yllka Kadriu durfte als erste Amtshandlung gleich einen Freistoss treten (69.), gefolgt von einem Schuss aus rund 20 Metern (72.) und einem weiteren Distanzschuss der ebenfalls eingewechselten Fiona Hubler (73.). Endstation war in allen drei Fällen Livia Peng. Zum Schluss hatten dann die FCZ Frauen auch noch drei Möglichkeiten zu verzeichnen, sofern es ein Eingreifen erforderte, war Nicole Studer in ihren letzten GC-Spielminuten genauso zur Stelle. Dadurch blieb es zum Schluss bei der 0:3-Niederlage.

Mit nur einem Sieg aus den vier Play-off-Spielen verabschiedet sich GC Frauenfussball vorzeitig aus der Saison. Am Pfingstmontag werden mit den FCZ Frauen und Servette FC Chênois Féminin, die nun bereits feststehenden UEFA Women’s Champions League Teilnehmerinnen der kommenden Saison, aufeinandertreffen.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei allen bedanken, die uns in der Kampagne 2021/2022 unterstützt haben!

Marta Cazalla (rechts) im Duell mit Fabienne Humm.

Presseschau:
SRF: Zum Beitrag (Video-Highlights und Stimmen zum Spiel)

Telegramm:

FC Zürich Frauen – GC Frauenfussball 3:0 (1:0)
Sportanlage Heerenschürli, Zürich. 380 Zuschauer.
SR: Borra, Andrin. SRA1: Siddiqui, Daniel. SRA2: Weber, Fabian.
Tore: 33. Terchoun 1:0, 49. Höbinger 2:0, 57. Kiwic 3:0.

FCZ Frauen: Peng; Riesen (59. Dubs), Kiwic, Stierli, Fischer (67. R. Moser); Höbinger (77. Ramseier), Piubel, M. Moser (77. Regazzoni); Mégroz, Humm, Terchoun (67. Andrade).
Ersatz: Benz; Vetterlein.
Nicht im Aufgebot: Bollmann, Bruderer, Enz, Flury, Matsushita, O’Neill, Piperata, Wulff.

GC Frauenfussball: Studer; Blöchlinger (46. Meroni), Walker, Cazalla, Steinmann; Ljustina (59. Hofer), Lempérière, Widmer (68. Kadriu); Tenini (59. Hubler), Csillag, Pápai (68. Markovic).
Ersatz: Furrer; Buzás.
Nicht im Aufgebot: Gut, Kaufmann, Predanič, Wienerroither (alle verletzt/rekonvaleszent), Rutishauser.

Verwarnungen: 21. Riesen (Foul), 29. Tenini (Foul), 39. Widmer (Foul), 51. Cazalla (Foul).
Bemerkungen: 23. Lattenschuss Steinmann.

(rfr)

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